Der Valentinstag - ein Muss:Zum Valentinstag Rosen schenken - tut das nicht jeder? Gute Frage, aber eine bessere Frage ist: Warum tut das jeder? Weil Rosen so duften? Weil Rosen so teuer sind? Weil Rosen so rot sind? Keineswegs. Weil man Rosen schenken muss. Kein Wenn, kein Aber. Man fragt ja auch nicht erst um Erlaubnis, bevor man im Affekt handelt. Und man überbringt keine Gerichtsvorladung beim Fondue. Weils so ist. Weils ein Muss ist.
Der Valentinstag - ein Zeichen der Liebe:
Ja, die Rose. In der Geschichtsschreibung wird sie erstmals bei den Römern erwähnt: "Rosa pulchra est" heißt es beispielsweise im antiken Hauptwerk "Liber Latinvs" (LECTIO PRIMA). Später, als die Nachfahren der Indogermanen bereits imstande waren, U und V auseinanderzuhalten, schrieb ein bekannter Poet (wahrscheinlich war es Shakespeare, Orwell oder Windt) "Eine Rose ist eine Rose" Und fügte hinzu: "ist eine Rose", der Pleonast. Und weil Shakespeare, Orwell und Windt so beliebt sind, wurde die Rose auch schon bald zum Symbol für die Liebe.
Der Valentinstag - der reine Hass:
Seriöse Wissenschaftler haben bereits in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Behauptung widerlegt, die Rose stamme von den Römern ab, und den Liber Latinvs als neuzeitliche Fälschung entlarvt.
Unseriöse Wissenschaftler haben diese Behauptung allerdings in den vierziger Jahren wieder bestätigt. Worauf die seriösen sie neu widerlegt haben. In den fünfziger Jahren haben beide Gruppen von Wissenschaftlern ihren Streit erstmals auf der Straße hinter dem Franz-Josefs-Bahnhof ausgetragen. Seither findet die Auseinandersetzung jährlich statt, leider jedoch von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt; kein Wunder bei dem idiotischen Termin (am 14.2.)!
Fazit:
Die Rose hat immer schon die Fantasie der Dichter, Denker und Philosophen angeregt. Zum Abschluß deswegen, um esmit Aquin, Hume, Descartes und Kant zu sagen: "Genug!"
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