Das Ipad hier, das Ipad da, trara-trallala!
Und schon wieder ein Gerät von Apple, an dem sich die Flamewars entzünden! Bei der Präsentation trompeteten die Medien: Hurra! Die Internetrevolution! Danach donnerte es: Buuh! Nicht einmal einen USB-Anschluss, und auch mit der optionalen Tastatur fühlt es sich keineswegs wie ein MacBook an! Prompt hieß es aus dem Falter dazu: Das „iFad“ ist in Wirklichkeit ganz uninteressant. Illustration: Gelangweiltes Meerschweinchen. (Dazu muss man wissen, dass der Falter Internet mit Meerschweinchen assoziiert, in der Art wie man üblicherweise, sagen wir, Radiosender mit Rentieren verbindet. Zumindest bei uns im Pongau.)
Aber was ist das Ipad überhaupt? Antwort: Ein Tablett-Computer zum bequemen Lesen im Internet oder in E-Books, der sich wie das bereits seit Jahren bewährte Iphone bedienen lässt.
Wer ist die Zielgruppe? Leute, die sich gern bequem wo hinlümmeln und ohne große Umstände im Internet oder in E-Books lesen wollen.
Wer ist die Zielgruppe nicht? Romanautoren, Grafikdesigner, CAD-Konstrukteure, Videocutter und alle Personen, die beim Begriff „Internet“ an Meerschweinchen denken.
Wird sich Matto ein Ipad kaufen? Nein, weil Matto ein ziemlich neues Netbook hat, mit dem es sich auch einigermaßen kommod im Lümmeln websurfen lässt, und das Ipad auch recht teuer ist.
Wird Matto jetzt mit den Kürbissen vom letzten Jahr jene Leute bewerfen, die sich ein Ipad kaufen wollen? - Nein, dazu ist Matto viel zu tolerant. Wobei sich natürlich schon die Frage stellt, wohin mit den vielen Kürbissen, die vom letzten Jahr übergeblieben sind ... Vielleicht der Nachbarin bringen für ihre Meerschweinchen.