
Wenn nach einem Tauchgang allmählich alle Taucher wieder aus dem Wasser kraxeln, neigt sich das Boot je nach Gewicht des kraxelnden Tauchers und der momentanen Lastverteilung an Bord mehr oder weniger stark Richtung Leiterseite. Uli hat geträumt, dass das Boot dabei umstürzt - eine Art philippinische Light-Version der "Höllenfahrt der Poseidon": Ein Taucherboot stürzt um! Alle Passagiere überleben!! (Nein,
so können wir das nicht verfilmen, so gibt das nichts her ...)
Auch im Umgang mit den Bojen entwickeln wir allmählich eine Fertigkeit: Am Ende des Tauchgangs macht man auf 5m einen Sicherheitsstopp, währenddessen man schon einmal die Boje setzt: Auspacken, abwickeln (das dauert furchtbar lang), dann den Bojenschlauch ausrollen und von unten mit dem Zweitregler Luft hineinlassen. Dann flutscht das Ding in die Höhe, und wenn man das Seil ungeschickt hält, macht man die Erfahrung, dass es
doch möglich ist, sich unter Wasser Brandblasen zuzuziehen. Schließlich steigt man entlang der Bojenschnur auf.
Es gibt allerdings auch Bojen, die einen Lufteinlass wie ein Wasserball oder eine Luftmatratze haben; die sind offenbar eher für das Setzen vom Boot aus gedacht, denn die Kollegen, die das Ding unter Wasser mit dem Mund aufblasen mussten, machten keinen sehr glücklichen Eindruck.
Das Tauchen mit den falschen Killerwalen (die aber trotzdem nicht aus Plastik sind!) ist für Sonntag/Montag (15./16.4.) anberaumt worden.
Heute sahen wir eine schön senkrecht in den Sand gesteckte Muräne mit freundlichen (als Röhren verlängerten) Nasenlöchern und offenem Schnabel. Die Schweizer sagen dazu übrigens "Murane". Auch ein Kugelfisch kugelte wieder herum.