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Das eigene Geld verbrennenTuesday, October 25. 2011
In den letzten Jahren haben sich diverse „kleine“ Varianten des Glücksspiels stark ausgebreitet. Angefangen vom Lotto „6 aus 45“ in den 80-er Jahren, bis hin zu den heute vieldiskutierten Glücksspielautomaten, die manche Bundesländer verbieten, andere ungehindert anwachsen lassen und wieder andere bei gleichzeitiger Pro-Forma-Beschränkung in Wirklichkeit fördern.
Grundsätzlich ist Glücksspiel dem Funktionieren einer Gesellschaft abträglich: Es ist eine finanzielle (meist: Dauer-)Belastung ohne irgendeine Gegenleistung. Es erzeugt beim Menschen ein Pseudobedürfnis, packt ihn psychologisch, schürt Gier und Neid und fördert letztlich die Verarmung. Die Erwerbsarbeit im Gegensatz zum Glücksrittertum wird entwertet. Früher ging man davon aus, dass nur die Reichen finanziell und seelisch robust genug lebten, um den Schattenseiten des Spielens zu trotzen. Der zweifelhafte Nervenkitzel und trügerische Hauch von Luxusleben, den das Kasino-Image vermittelt, soll heute jedoch auch den „kleinen Mann“ ansprechen. So fallen die alten, zugegebenermaßen sozial nicht fairen, gesellschaftlichen Schranken. Für das gepflegte Geldverbrennen muss man sich heutzutage nicht mehr in Schale werfen und eine Spielbank aufsuchen – eine Tankstelle, ein Einkaufszentrum oder der eigene PC tuns auch. Man braucht für das Spielvergnügen keine Oberschichtmanieren mehr zu pflegen und muss sich auch um keine gesellschaftlichen Kontakte mehr kümmern. Sein eigenes Geld im großen Stil vernichten darf heute jeder, während es früher ein Pseudoprivileg der Reichen war. Gut, der Staat nimmt jetzt noch mehr Steuern daraus ein. Das sind jedoch Gelder, die er an anderer Stelle dafür nicht mehr bekommt, nämlich über die Konsumsteuern, oder dafür nicht mehr spart, nämlich bei den Sozialleistungen, die er zusätzlich erbringen muss. Wenn aber der Staat dabei nicht profitiert, wer sonst? Nur die Glücksspielunternehmen, keiner sonst. Die sind aber eben Unternehmer, und darum kann man von ihnen nicht verlangen, auf Profit zu verzichten. Eher sollte man die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (wieder) etwas verantwortlicher – und vor allem: bewusst – gestalten. Zwei PatentlösungenMonday, October 10. 2011
Kurz vor der Mittagspause serviere ich hier noch lizenzfrei verwendbare Patentlösungen für zwei beliebte Riesenprobleme.
Das erste betrifft die Frage, die die BBC aufgeworfen hat, ob es nicht religiös diskriminierend ist, in den Begriffen BC (= v.Chr.) und AD (= n.Chr.) auf Jesus Bezug zu nehmen. Der Lösungsvorschlag der BBC sieht vor, statt von Christus von einer „Common Era“ zu sprechen, ohne allerdings das Jahr Null selbst woanders anzusiedeln. In der Presse am Sonntag wurde deshalb berechtigterweise gespöttelt. Das ist nämlich, als ob man zB die Trennung von Kirche und Staat dadurch vollziehen wollte, indem man lediglich das Wort „Kirche“ in allen Gesetzestexten durch „die Organisation“ und „Christus“ durch „der Ding“ ersetzte. Wenn man also schon das Jahr Null bei Jesus' (mutmaßlicher) Geburt positioniert lassen will, soll man, statt irgendwelche „Common Eras“ auszurufen, die mathematisch-nüchterne Methode wählen und für die Jahre vor Null negative Zahlen verwenden: Cäsar wurde im Jahr -44 ermordet, Jesus im Jahr 33. So! Nachdem das erledigt ist, nun zum ewigen Thema „Wenn man das scharfe S abschafft, wie unterscheidet man dann zwischen Masse und Maße?“. Auch hierzu existieren erstaunlich komplizierte Abhilfevorschläge. Dabei ist es ganz einfach: Wenn wir uns ein bisschen von anderen Sprachen inspirieren lassen, sehen wir, dass wir zur Unterscheidung von ansonsten gleichen Schreibweisen Akzente verwenden können, und am besten so wie die Spanier: nämlich ganz sparsam und nur dort wo es – Erweiterung meinerseits: im Satzzusammenhang – notwendig ist. Von den Italienern nehmen wir die Unterscheidungsmöglichkeit der offenen und geschlossenen Vokale, die wir vereinfachen, indem wir sagen: Der Gravis (è) steht für kurze und der Akut (é) für lange Aussprache. Damit hätten wir alles, was wir brauchen, um korrekt lesen zu können: „Ich kann keine Másse nehmen, weil es mir an Màsse mangelt.“ So, jetzt ist es zwölf, und nachdem die wichtigen Fragen geklärt sind, kann nun mit der Arbeit begonnen werden! IN APFEL GEBISSEN: DA HABEN WIR DEN SALATFriday, August 26. 2011
Der Standard online berichtete heute über den Rücktritt des erfolgreichen Apple-Chefs Steve Jobs. Ein Leser postete dazu: In Ostafrika verhungern zigtausende Menschen, und der Standard berichtet über irgendeinen Konzernchef!
Da fiel mir eine Glosse von Doris Knecht ein, die zwar meistens vorbildlich arbeitet, aber im letzten Jahr mit ihrem Kurierkolumnenjob offenbar eine Schreibblockade hatte. Da ihr, wie ich unterstelle, nichts Vernünftiges eingefallen ist, schrieb sie einen Text mit dem Tenor "Schon seit Monaten läuft aus einer Bohrinsel Erdöl ins Meer, und das Thema ist nicht einmal mehr in den Schlagzeilen". Was meiner Ansicht nach nicht einmal stimmte. Es war nur nicht mehr der Tagesaufmacher in den Medien. Die Ansicht, wonach eine sehr wichtige Angelegenheit immer und überall an erster Stelle in den Medien kommen muss, ist ebenso falsch wie verbreitet. Ich erinnere daran, dass Medien eigentlich dazu da sind, Neuigkeiten zu verbreiten. Kann man davon ausgehen, dass die Leser von einer Angelegenheit Kenntnis genommen haben, und gibt es keine neuen Informationen dazu, braucht natürlich auch nichts berichtet zu werden. Würden sich die Publikationen an der Idee orientieren, dass die momentan drastischste Sache, egal wie oft bereits publiziert, stets Seite 1 gebucht hat, würden wir jeden Tag zu 99% identische Zeitungen zu lesen bekommen. Inhalt: HUNGERSNÖTE AUF DER WELT NOCH IMMER NICHT IM GRIFF ATOMARE BEDROHUNG WEITERHIN GEGEBEN NOCH IMMER KEINE GEWISSHEIT BEZÜGLICH EXISTENZ AUSSERIRDISCHEN LEBENS ELVIS AUCH HEUTE TOT FRITZL HAT SEINE STRAFE NOCH IMMER NICHT GANZ ABGESESSEN AUSWIRKUNGEN VON 7866 UMWELTKATASTROPHEN WERDEN BEKÄMPFT ATTENTAT AUF THRONFOLGER IN SARAJEWO: FOLGEEREIGNISSE WIRKEN NOCH NACH UWE SCHEUCH NACH GERICHTSURTEIL NICHT ZURÜCKGETRETEN FUKUSHIMA: WARTEN AUF WIEDERBEWOHNBARKEIT usw. Nenn mich nicht beim Namen, Fremder!Monday, August 1. 2011
Die Elektrofahrräder sind da, und mit ihnen ist das Nenn-mich-nicht-beim-Namen-Phänomen zurück. Denn Elektrofahrräder, so verkünden die diversen Lifestyle-Redakteure und sonstigen modernen "Contentproduzenten", trügen als "korrekte Bezeichnung" (so zB das Magazin "Konsument") den Namen "Pedelecs".
Nun ist der einzige naheliegende Terminus für unsere Sprache jedoch "Elektrofahrrad", oder, marketingmäßiger vielleicht "E-Bike". Beide Begriffe sind in der Umgangssprache auch gebräuchlich, während von "Pedelecs" erst seit relativ kurzer Zeit zu hören ist. In anderen Worten könnte man den aktuellen Imperativ so formulieren: "Ab sofort ist es verboten, den naheliegenden Namen zu verwenden, sondern wir gebrauchen alle den Kunstbegriff, und das ist bitteschön keine autoritäre Einmischung, sondern der Fortschritt, und wer den verpasst, ist einfach zurückgeblieben." Manipulatorische Fingerübung Bei der Suche nach den Wurzeln der Angelegenheit stößt man im Internet auf die Diplomarbeit einer Susanne Brüsch aus dem Jahr 1999. An einem deutschen Sprachinstitut entstand das Werk "Pedelecs: Fahrzeuge der Zukunft". Laut Beschreibung (Link s.u.) ist Zielsetzung der Arbeit, die "Vielzahl an Bezeichnungen" für Elektrofahrräder im Rahmen eines "internationalen Namenssystems" zurechtzustutzen. Das System soll "die unterschiedlichen Fahrzeugtypen voneinander abgrenzen und eindeutig benennen". Eine interessante Fingerübung - Hand aufs Herz, welcher Akademiker entwickelt denn nicht gerne eigene Nomenklatursysteme für irgendwas Neuartiges, in der Hoffnung, dass irgendjemand da draußen die Begriffe tatsächlich einmal verwendet? Leider ist vom besagten "internationalen Namenssystem" nur der Überbegriff "Pedelec" für "Pedal Electric Cycle" geblieben, und der unterscheidet sich in nichts vom allgemein gebräuchlichen "Elektrofahrrad", nur dass er - pardon - künstlich und affig klingt. Gerade das Richtige für unsere Redaktionen, die sprachlich ja für jeden Blödsinn offen sind. Nun bin ich persönlich allergisch gegen jede Art von "Manipulation der Massen", insbesondere wenn ich dabei zur Masse gerechnet werde. Dass man Massenmanipulation über die Sprache betreibt, ist klassisch. Jeder ist sich heute bewusst, dass die bekannten autoritären Regimes dabei erfolgreich waren, und deswegen herrscht gegenüber politischer Propaganda zurecht große Skepsis. Aber nicht überall ist die Sprachmanipulation so leicht zu durchschauen, hervorstechendstes Beispiel im Deutschen ist derzeit das Gendern bei der Rechtschreibung. Die Notwendigkeit der Extra-Hervorhebung weiblicher Formen immer und überall in der Sprache, auch wenn es im Text überhaupt nicht um geschlechtliche Aspekte geht, basiert auf der philosophischen Idee, die "Symbolsysteme" (Sprache) derart zu manipulieren, dass bestimmte gewünschte Anliegen ins allgemeine Bewusstsein (bzw. Unterbewusstsein) der Massen gepusht werden. Das kann man als politisches Instrument gutheißen und weiterpropagieren oder auch nicht. Ich ziehe es vor, es nicht zu betreiben, denn, wie oben gesagt, verabscheue ich jegliche Massenmanipulation, so hehr der Zweck auch sein mag. Überraschenderweise halten es aber sehr viele insbesondere liberale, antifaschistische und aufgeklärte Medienmenschen umgekehrt. Sie postulieren, wie neulich sogar im Standard, etwa, man sei etwas zurückgeblieben, wenn man das Gendern noch immer nicht beherrsche, obwohl es doch schon so lange als logische Weiterentwicklung und unabdingbarer Fortschritt in der Sprache erkennbar sei. Wenn Militärregimes unsere Sprache normieren Hier sprechen wir von unabdingbaren Weiterentwicklungen der Art, wie sie das Mörderregime von Burma betreibt, indem es, kurz vom Morden ablassend, die Weltöffentlichkeit wissen lässt, das von ihnen in Geiselhaft gehaltene Land hieße ab sofort nicht mehr Burma, sondern "Myanmar" - und alle westlichen Medien es brav nachplappern. ("Myanmar" ist eine Variation des Worts "Birma", bei der einfach die Konsonanten anders interpretiert werden.) Auch ein Präsident des Landes Elfenbeinküste hat in seiner Weisheit einst festgelegt, sein Land heiße ab sofort "Côte d'Ivoire", und zwar nicht nur auf Französisch, sondern in allen Sprachen (der Name darf nicht übersetzt werden). Mir war ja neu, dass derartige Visionäre und globale Innovateure ein Mitspracherecht bei den Regeln der deutschen Sprache haben, aber offenbar besteht dieses sehr wohl, wie man aus der hiesigen Presse erkennen kann. Manchmal bemüht sich auch ein wirtschaftliches Unternehmen um den "Fortschritt" der deutschen Sprache, so etwa die Neuburger GmbH aus Oberösterreich, die kurzerhand den dünn aufgeschnittenen Leberkäse zum "Neuburger" erklärte und den Slogan prägte "Sagen Sie niemals Leberkäse zu ihm". Dieses Beispiel ist aber ironisch gemeint - im vorliegenden Fall macht die offensichtliche Chuzpe die Originalität und den Erfolg der Werbekampagne aus. Den Kirgisen haben wirs aber geshowed Auf hingegen relativ unironische Weise betätigen sich jene, die der Meinung sind, englische Fremdwörter müssten sich nach Ankunft in unserer Sprache nicht integrieren, nein im Gegenteil, sie brächten auch noch ihre eigene Exklusivgrammatik in den Satz mit, nach der sie gebeugt zu werden haben. Auf diese Weise schaffen sie mitten im Satz fremdsprachliche Enklaven. Beispielsweise werden da Sachen "upgedated", was konsequenterweise zu "upgedateden Sachen" führt. Der absolute Respekt vor dem Englischen bei gleichzeitiger Unkenntnis geht mitunter so weit, dass von Dingen die Rede ist, die "geshowed" werden, während der Engländer selbst eher von "shown" sprechen würde. Wäre aber gelacht, wenn wir nicht die Symbolsysteme der Briten und Amis ebenfalls umkrempeln könnten, wie es uns passt! Ein armes östliches Land wie Kirgisien muss sich sowieso alles gefallen lassen. Schließlich ist es auch selber schuld, denn es hat es verabsäumt, dem Westen eine angemessene Staatsbezeichnung zur Verfügung zu stellen. Die Einwohner nennen ihr Land Kirgisische Republik, wobei das erste Wort "kirgiz" geschrieben wird. Eine Junta aus deutschen Außenpolitikredakteuren hat sich herabgelassen, das Problem zu lösen. Dabei wurde auf die Befindlichkeit "der Bevölkerung" noch so weit Rücksicht genommen, dass die von den ungeliebten Russen gebildete Form "Kirgisia" abgelehnt wurde - obwohl sie in der direkten deutschen Übersetzung "Kirgisien" sprachlich die einzig naheligende wäre. Stattdessen kam man zur Ansicht, da die meisten umliegenden Staaten ihren Namen auf -stan haben, wäre es nur folgerichtig, auch Kirgisien auf -stan enden zu lassen. Eine Feinheit dabei ist jedoch, dass das weiche s ("z" in "Kirgiz") ein Teil des Wortstamms ist und erhalten bleiben muss. Würde man nun "Kirgistan" bilden, könnte man nicht erkennen, dass das s essenziell für den Kernbegriff ist, der ja nicht nur "Kirgi" lautet. Auch dafür wurde eine wunderbar praktikable Lösung gefunden und ergo postuliert: Das Land heiße ab nun im Deutschen korrekt "Kirgisistan". In der Praxis wurde es jahrelang einfach nur "Kirgistan" genannt, bis die ersten Journalisten begannen, aus der 3-Groschen-Linguistengruppe auszuscheren und wieder "Kirgisien" zu schreiben. Man möge es also unterlassen, in meinem Symbolsystem herumzudoktern, sonst postuliere ich noch einmal zurück! Diplomarbeit zu "Pedelecs": http://extraenergy.org/main.php?language=de&category=&subcateg=&id=22 Neuburgers Flash-Orgie: http://www.neuburger.at/ Wegen großen Interesses weiterhin geschlossen: Google+Monday, July 11. 2011
Vor ein, zwei Jahren kündigte Google "Wave" an, eine Art verbessertes E-Mail-System, das die Nachrichten besser miteinander verknüpfte und verschiedene praktische Dinge integrierte. Wave wurde enthusiastisch präsentiert und gemeinhin interessiert aufgenommen. Allein: Auf dem Höhepunkt des Ankündigungshypes war und blieb es für die Allgemeinheit gesperrt. Nur auf Einladungen ("invites") konnte man einen Zugang bekommen. Wer Pech hatte, musste sich über Wochen hin zum Affen machen, um sich einen Invite zu organisieren. Als Wave dann endlich allgemein zugänglich war, war der Hype längst vorbei. Vor einem halben Jahr verkündete Google die Einstellung des Projekts. Trotz des starken Zuspruchs zu Beginn sei es zu wenig angenommen worden.
Nun kenne ich natürlich keine genauen Analysen für die Ursachen, aber ich denke schon, dass es daran gelegen sein könnte, dass man die Öffentlichkeit zu genau jenem Zeitpunkt ausgesperrt hat, als es am interessantesten geworden ist und die einschlägigen Medien sich in Berichten überschlugen. Jedenfalls hatte ich gehofft, Google würde daraus gelernt haben. Aber nein: Genau dasselbe Theater spielt sich jetzt mit "Google+" ab, der Google-Konkurrenzplattform zu Facebook: Unter anderem der Standard trommelt schon seit zwei Wochen, wie cool es nicht sei und dass alle Standard-Redakteure schon darauf vertreten sind. Sich selbst überzeugen kann man allerdings nicht, es sei denn man legt sich auf die Lauer und probiert so lange irgendwelche im Internet empfohlene Tricks, bis man eventuell einmal an einen Invite kommt. Dabei ist es ja nicht einmal so, dass Google+ verspricht, auf extrem revolutionäre Weise ein riesiges Bedürfnis exklusiv zu bedienen. Die zwei Argumente dafür, die die sich nicht selbst überzeugen dürfende Öffentlichkeit präsentiert bekommt, sind: 1. Es ist von Google, und 2. Man kann die Freundeskreise besser differenzieren als bei Facebook. Liebe Google-Leute, bitte nehmt zur Kenntnis: Der beste Zeitpunkt, das Ding öffentlich zugänglich zu machen, ist nicht in 2 Monaten, nicht in 7 Tagen und auch nicht heute. Es war meiner bescheidenen Meinung nach spätestens der 8.7.2011. Von nun an gehts bereits bergab. Wenns nicht bald aufgemacht wird, kann es in demselben Desaster enden wie Wave. Oder wie lange, glaubt ihr, machen Medien wie derstandard.at für eure hochtrabend angekündigte Facebook-Kopie noch Phantomwerbung? (Anm. vom 1.8. : ) ... und werden zur Belohnung nach ein paar Wochen wieder rausgeworfen, weil Unternehmen nicht zur Registrierung zugelassen werden, sondern nur Personen? Hat schon für Facebook nicht genug Zeit gehabt, lässt sich auch gern von Neuem überzeugen, wenn ers selber ausprobieren darf, aber macht sich nicht gleich für alles zum Affen: Euer matto Anmerkung vom 10.10.2011: Seit etwa einem Monat ist Google+ nun offen, und der Hype ist lange vorüber. In letzter Zeit hat hingegen Konkurrent Facebook mit neuen Funktionen wieder Land gewonnen. Google wird vermutlich nicht Schiffbruch erleiden, weil es über genug Plattformen verfügt (Android, Chrome), die Google+ integrieren werden. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass sie es nicht ganz optimal über die Bühne gebracht haben: Bericht im Standard
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