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    <title>Mattos Blog - PHP Programming Western Riders</title>
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    <description>Flauschfigurenparade</description>
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    <pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:52:30 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Mattos Blog - PHP Programming Western Riders - Flauschfigurenparade</title>
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    <title>Metapants on!</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/77-Metapants-on!.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
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    Einst hatte ich einen Reitlehrer, der in einer Reithalle tätig war, in der nicht nur seine Schüler umherritten, sondern auch abenteuerliche Andersreiter wie zum Beispiel die Angehörigen eines historischen Reitvereins, die in kaiserlich-österreichischen Uniformen die Militärreitkunst vergangener Jahrhunderte pflegten. Alle in der Halle Reitenden kannten einander und verstanden sich gut. An einem Tag hatte der Reitlehrer gerade eine Longierpeitsche in der Hand, als einer der uniformierten k.u.k-Reiter prächtig zu Pferde vorbeistolzierte. Der Reitlehrer holte mit der Longierpeitsche aus und deutete an, dem hübschen, konzentrierten Militärpferd einen gewaltigen Hieb versetzen zu wollen, worauf ihm dessen Reiter einen nervösen Blick zuwarf, ehe er erkannte, dass es sich um einen Scherz handelte. Der texanische Westernreitlehrer sagte lachend, das habe er immer schon einmal tun wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene war von mehreren Reitschülerinnen beobachtet worden, welche nun Bemerkungen machten, ob der Westernreitlehrer denn nicht auch einmal in klassische Reitkleidung schlüpfen wollte und die andere Reitweise authentisch erproben. Darauf tat dieser den Ausspruch: „I&#039;ll never wear the sexy pants!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztes Jahr spazierte ich mit einem Bekannten durch London; es war Anfang Dezember, wurde bereits finster und hatte den ganzen Tag bei 3°C genieselt, was aber weder die Londoner davon abhielt, mit kurzer Hose und kurzem Leibchen laufen zu gehen, noch die Londonerinnen davon, Minirock oder hotpantartige Businesshosen zu tragen. Nachdem wir uns über die deutschen V2-Angriffe auf London im 2. Weltkrieg unterhalten hatten, wobei wir uns, da wir Deutsch sprachen, in der Menge angenehm unbelauscht fühlten, erspähten wir im Hyde Park Corner einen Weihnachtsmarkt. Diesen besuchten wir, und danach, auf dem Weg zur U-Bahn-Station, erzählte ich meinem Bekannten die Geschichte, die zum legendären Sexy-Pants-Ausspruch führte. Vor uns aber ging eine Hotpantträgerin, nicht ganz schlank, jedoch attraktiv, und diese verstand natürlich von meiner überschwänglich vorgetragenen Anekdote nur den letzten Satz: „I&#039;ll never wear the sexy pants!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie der Militärreiter warf sie unwillkürlich einen irritierten Blick über die Schulter, aber das Unheil war geschehen. Ein Fauxpas, wie er unter anderen Umständen wohl zu Staatskrisen, Revolutionen und Kriegen geführt hätte. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri,  9 Oct 2009 09:19:58 +0200</pubDate>
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    <title>Nuancendenken aus Prinzip!</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/62-Nuancendenken-aus-Prinzip!.html</link>
            <category>Alltägliches</category>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Gestern sagte eine Diskutantin in Ö1 sinngemäß:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zuerst muss ich kategorisch festhalten, dass ich dieses Schwarzweißdenken prinzipiell ablehne!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das find ich gut, denn mein Motto lautet: &lt;i&gt;Wer nicht in Nuancen denkt, ist gegen uns!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders formuliert:&lt;br /&gt;
&lt;pre&gt;$aussage = (boolean)$aussage;&lt;/pre&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Oct 2008 09:16:32 +0100</pubDate>
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    <title>PHPWR fordert: Entlastung jetzt!</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/54-PHPWR-fordert-Entlastung-jetzt!.html</link>
            <category>Alltägliches</category>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    SPÖ-Kandidat Faymann versuchte neulich etwas gegen die &lt;b&gt;Teuerung&lt;/b&gt; zu unternehmen. Der - gewiss nicht unpopulistische - Plan war, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zu senken. Dafür suchte die SPÖ eine freie Mehrheit im Nationalrat. Da man natürlich einer anderen Partei knapp vor einer Wahl keinen Erfolg schenken kann, wurde daraus nichts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;i&gt;Schwarzen&lt;/i&gt; mokierten sich darüber, dass auch Kaviar billiger würde: 10 dag Kaviar um ca. 20 Euro! 1 kg Kaviar um ca. 200 Euro! Bei einem Einkauf von 2000t Kaviar würde man einem Superreichen &lt;b&gt;sage und schreibe 400.000.000 Euro&lt;/b&gt; einfach so &lt;b&gt;schenken&lt;/b&gt;! Was fällt dem Faymann da nur ein, fragt sich der blitzscharfe Denker Molterer zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;i&gt;Grünen&lt;/i&gt; meinten auch, eine Senkung der USt wäre sozial nicht treffsicher. Wieso denn auch den &quot;Reichen&quot; etwas schenken? Bleibt die Frage, wie man es sonst machen sollte. Vielleicht mit Lohnzettelkontrolle an der Kassa? Angabe des Brot-, Milch- und Kaviareinkaufs bei der Steuererklärung? Meiner Meinung nach steckt einfach nur die oben erwähnte Blockierung dahinter: Ein anderer Kandidat wird einen Monat vor dem Wahlkampf nicht auch noch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blöderweise plakatiert Van der Bellen aber &quot;Blockieren - mit mir nicht&quot;. Was meint er damit? Das gegenseitige Blockieren von SPÖ und ÖVP, weil man dem anderen keinen Erfolg gönnt. Was taten die Grünen aber mit dem Faymann-Vorschlag? Genau das. Zu blöd!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;PHP Programming Western Riders&lt;/b&gt;, die österreichweit einzige Vertretung der PHP-programmierenden Westernreiter, erwartet von der künftigen Regierung eine deutliche Entlastung bei den Preisen für Westernreitstunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim klassischen Reiten (Englischreiten) zahlt man normal etwa 13 Euro, nahe Wien bis etwa 22 Euro. Für eine Westernreitstunde sind normal 23 Euro abzulegen, nahe Wien etwa 28 Euro. Ausnahme war bisher der Reitstall Pokornik (Westernreitcenter Wien), wo man 30 Euro zahlte. Doch jetzt gibt es einen neuen Rekord: Am Schaflerhof verlangt Trainer Thomas Barta für umgerechnet sechzig Minuten Unterricht ... &lt;b&gt;42 Euro&lt;/b&gt;! Das sind immerhin &lt;b&gt;578 Schilling&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die genannten Preise sind Erfahrungswerte und ohne Gewähr. Ich nehme hier auch keine qualitative Beurteilung vor.) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri,  5 Sep 2008 14:54:18 +0200</pubDate>
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    <title>Komisches PHP-Verhalten</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/49-Komisches-PHP-Verhalten.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Beim laufenden Projekt bin ich auf zwei eigenartige PHP-Eigenheiten gestoßen, die zwar keine Fehler sind, aber trotzdem unerwartetes Verhalten darstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Freestyle-Modulus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Eigenartigkeit ist der Modulo-Operator (%), der sich normalerweise so definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modulus von a und b = Divisionsrest von a durch b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ist 30 % 15 = 0 (weil 15 in 30 ohne Rest enthalten ist).&lt;br /&gt;
Was aber ist 31 % 15,5? Natürlich auch 0, weil 15,5 * 2 = 31.&lt;br /&gt;
Aber PHP liefert nicht 0, sondern 1!&lt;br /&gt;
Der Grund steht in der englischen Version des Onlinehandbuchs (nicht in der deutschen!):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Operands of modulus are converted to integers (by stripping the decimal part) before processing.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also macht PHP aus 31 % 15.5 -&gt; 31 % 15 mit Ergebnis 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das für einen Sinn hat, besonders wenn man zum Beispiel bestellte Mengen auf ganze Verpackungseinheiten prüfen muss, sei dahingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einmal nichts, bitte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die count-Funktion sorgte bei mir diesmal für Kopfzerbrechen.&lt;br /&gt;
Diese Funktion dient dazu, die Anzahl der Elemente eines Arrays zu ermitteln. Was liefert sie wohl zurück, wenn man keinen Array übergibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
count(&#039;hase&#039;) liefert:?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nicht etwa false, weil &#039;hase&#039; kein Array [oder etwas anderes &quot;Countables&quot;]  ist! Aus irgendeinem Grund sieht sich PHP verpflichtet, solche Fehlbenutzungen zu überspielen. Bei der Implementierung ist man davon ausgegangen, dass der Programmierer in diesem Fall keinen Fehler, sondern den Rückgabewert 1 erwartet. &quot;1&quot; deswegen, weil &#039;hase&#039; ja &lt;i&gt;ein&lt;/i&gt; Element ist, konkret &lt;i&gt;&#039;hase&#039; == &lt;b&gt;1&lt;/b&gt; String&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fällt kein Beispiel ein, wo das sinnvoll wäre. Eher erschwert es die Fehlersuche. Besonders krass wird es bei booleschen Werten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
count(false) == 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Weil &lt;i&gt;false == &lt;b&gt;1&lt;/b&gt; boolescher Wert&lt;/i&gt;. Somit kann es zu üblen und schwer auffindbaren Fehlern kommen wie zB:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alle artikel mit schlüssel &#039;key&#039; aus der DB lesen&lt;br /&gt;
$liste = read_liste_from_database($_REQUEST[&#039;key&#039;]);&lt;br /&gt;
// alle artikel ausgeben&lt;br /&gt;
for($i=0; $i&amp;lt;count($liste); $i++)&lt;br /&gt;
&amp;#160;&amp;#160;echo &quot;Element &quot;.($i+1).&quot;: &quot;.$liste[$i].&quot;&amp;lt;br /&gt;&quot;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aber read_liste_from_database() einen &lt;i&gt;key&lt;/i&gt; erhält, zu dem es keine Artikel gibt?&lt;br /&gt;
Dann liefert es idealerweise einen Leer-Array (array()). Oder aber &lt;i&gt;false&lt;/i&gt;, was auch nicht ganz abwegig ist.&lt;br /&gt;
count($liste) ist dann aber 1, und drum sehen wir die Ausgabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Element 1:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche ausdrucksstarken Ausgaben hat wahrscheinlich jeder PHP-Programmierer schon einmal irgendwo gesehen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sollte man auf eine gewisse Genauigkeit bei den Datentypen achten. Aber wenn dem Programmierer dabei einmal ein Fehler passiert, nimmt man an, PHP würde den so gut wie möglich ausgleichen (beim impliziten Casten klappt das ja auch gut). Was hier allerdings ausnahmsweise nicht geschieht. Übrigens: Eine Ausnahme von der Regel, dass &lt;i&gt;count([nicht-Array]) == 1&lt;/i&gt;, ist NULL. Bei NULL, dachten die Entwickler wohl, kann man beim besten Willen nicht unterstellen, dass es irgendeinen Sinn ergäbe, &quot;1&quot; herauszulesen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue,  4 Mar 2008 15:11:24 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die wichtigsten Disziplinen für PHPWR-Turniere</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/25-Die-wichtigsten-Disziplinen-fuer-PHPWR-Turniere.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Die Turnierdisziplinen des PHPWR, einschließlich der wichtigsten allgemeinen Westernreitdisziplinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Cutting&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Reiter muss mit seinem Pferd ein Rind aus einer Rinderherde heraustreiben. Dabei kommt es auf den „cow sense“ des Pferds an, das dabei die wichtigste Arbeit eigenständig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Reining&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser „Westerndressur“ müssen vorgegebene Figuren („Patterns“) im Galopp abgeritten werden. Die Figuren sind aus Standardelementen wie Zirkeln, Spins (Drehungen), Roll Backs (Kehrtwendungen) usw. aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pasting&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Auf dem galoppierenden Pferd muss in einer bestimmten Zeit ein Angebot für eine bestimmte Programmierleistung erstellt werden, wobei der Reiter Teile aus bestehenden Angeboten zusammenkopieren darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pleasure&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Auf Ansage des Richters müssen mehrere Reiter Gangart- und Richtungswechsel durchführen, wobei es darauf ankommt, dass das Pferd dabei einen entspannten Eindruck macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Trail&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Beim Trail muss ein Hindernisparcours nach Vorgabe absolviert werden. Neben typischen Hindernissen wie Trabstangen, aufgelegten Stangenkorridoren , Hütchenstrecken oder Brücken wird auch die Gangart vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Transpushing&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es sind zwei Reiter in der Bahn. Die Pferde werden zum Galoppieren gebracht, und während jeder Reiter einen Clatshpush programmiert, muss er immer auf dem X von einem Pferd aufs andere wechseln. Dabei ist es wichtig, in fließenden Bewegungen zu wechseln und auch den Programmcode schließlich genauso fließend dem Richter zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Western Riding&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nach einem vorgegebenen Pattern ist ein Parcours zu absolvieren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf vielen anspruchsvollen Galoppwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Western Scripting&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Jeder Reiter hat innerhalb einer vorgegebenen Zeit ein Reining-Pattern in Form einer Webseite umzusetzen. Der Richter disqualifiziert schließlich alle Lösungen, die in ähnlicher Form mehrmals vorkommen, und bewertet die übrigen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Feb 2007 23:11:40 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Worauf achten beim Pferdekauf?</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/23-Worauf-achten-beim-Pferdekauf.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Die Anschaffung eines Pferds bringt lange anhaltende Konsequenzen mit sich und will daher gut überlegt sein. Von der Entscheidung für eine bestimmte Rasse bis hin zur Herangehensweise bei den ersten Einsätzen erwartet den Käufer eine &lt;b&gt;Kette von heiklen Entscheidungen&lt;/b&gt;, die, wenn unbedacht oder falsch getroffen,  das Vergnügen mit dem Vierbeiner erheblich schmälern können. Dieser Artikel soll dazu beitragen, Licht in diese äußerst komplexe Angelegenheit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Entscheidung für eine Rasse gefallen und hat man über &lt;b&gt;gründliche Preisvergleiche&lt;/b&gt; den günstigsten Anbieter gefunden, kommt es erst einmal auf die richtige Farbentscheidung an. Mithilfe einer Farbtabelle kann man sich hier auf dem Gestüt einen Überblick über das Angebot machen. Als &lt;b&gt;Faustregel&lt;/b&gt; gilt: Hellere Pferde sind nachts besser sichtbar, und man erspart sich teure Beleuchtungsteile. Mit schwarzen Pferden hingegen sollte man zwar in der Dunkelheit eher nicht ausreiten, aber sie machen auf Turnieren einen besseren Eindruck. Braune Pferde wiederum haben die pflegeleichteste Farbe. Im Zweifelsfall sollte man sich auch für das Pferd entscheiden, das die lautere Stimme hat. In Gefahrensituationen kann man so besser auf sich aufmerksam machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Kauf gelungen und die Neuerwerbung wohlbehalten daheim angekommen, geht es an die &lt;b&gt;Inbetriebnahme&lt;/b&gt;. Zuerst wird der &lt;b&gt;Infohänger&lt;/b&gt; (meist um eine der vorderen Fesseln gebunden) entfernt und sollte unbedingt genau durchgelesen werden. Auf diesem europäisch genormten Informationsblatt befinden sich vorne allgemeine Kenndaten (Rassenbeschreibung, Instanz-ID, Kennzeichen, Effizienzklasse, Hinweise auf allfällige Sonderausstattung) und hinten Gebrauchs- und Pflegeanweisungen. Zum skurril anmutenden „Pferdekennzeichen“ ist nur soviel zu sagen, als dass diese Idee der Verkehrsminister eine Antwort auf die Erfordernisse der Praxis war, aber sich in ebendieser letztlich doch nicht durchsetzen konnte, da es nicht gelang, einen einheitlichen Platz für die Montage der Kennzeichentafeln auf dem Tier zu finden. Dazu kommt, dass die vorgeschriebenen Aufschriften selbst aus administrativen Gründen viel zu lang sind (Land – Region – Rasse – Registraturnummer – letzter Teil des Zuchtnamens – laufende Ziffer). Die Tafeln sind somit 80-120 cm breit. Anstatt sie wie ursprünglich geplant per Post an die Mitglieder zu verschicken, bewahrt sie der Bundesfachverband für Reiten und Fahren nun in einem eigens gemieteten Lagergebäude auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrauchsanweisungen sollten einen Hinweis auf die &lt;b&gt;Transportsicherung&lt;/b&gt; enthalten: Oft werden Pferde mit einem speziellen Mundschutz verschickt. Diese aus Metall und Leder konstruierte Vorrichtung trägt das Pferd im Maul. Zusätzlich ist sie hinter dem Nacken und unter dem Kinn verschnallt. Sie muss nun entfernt werden. Aber Vorsicht: Sollten sich seitlich am Maul Hebel befinden, dürfen diese nicht gedrückt werden. Stattdessen sind erst die Riemen zu öffnen und ist dann die Sicherung nach unten hin aus dem Maul auszufädeln. Meistens kann und sollte die Transportsicherung bei weiterer Bewegung des Pferds wieder verwendet werden, deshalb &lt;b&gt;unbedingt aufbewahren&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen wird das Pferd auch mit einem &lt;b&gt;Reitersitz&lt;/b&gt; geliefert. Diese Ausstattung ist leider meist nicht serienmäßig und auch teuer. Von der Verwendung selbstgebastelter Sitze ist abzuraten: Mechanische Teile des Pferds im Rückenbereich könnten ebenso verschleißen wie bestimmte Teile des Reiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist die &lt;b&gt;Pflegeanleitung&lt;/b&gt;, aber auch hier kann es zu Missverständnissen kommen: Besagt die Anweisung beispielsweise „hin und wieder in Schlamm wälzen“, so bedeutet das nicht, dass der Halter das Pferd selbst zu wälzen hat! Er muss dem Pferd nur eine Gelegenheit schaffen, und es erledigt diese Aufgabe von selbst. Doch Vorsicht: Ein frisch gewälzt habendes Pferd verliert &lt;b&gt;bis zu 90% seiner Lichtreflexionsfähigkeit&lt;/b&gt;. Insbesondere vor Ausritten im Dunkeln ist das Pferd daher unbedingt zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Hinweise zur &lt;b&gt;Betriebstemperatur&lt;/b&gt; müssen ernstgenommen werden: Nach intensiver Benützung oder bei hohen Temperaturen kommt es zur Kondenswasserbildung. Dieses Wasser (manchmal auch als weißer Schaum an den Flanken erkennbar) schadet dem Pferd nicht – im Gegenteil, es trägt zur Abkühlung bei. Dennoch sollte man unbedingt eine &lt;b&gt;Überhitzung vermeiden&lt;/b&gt;, indem man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) die Temperaturtabelle auf dem Infoblatt beachtet und&lt;br /&gt;
(b) weder mit Abdeckungen oder dergleichen im Betrieb einen Hitzestau verursacht noch&lt;br /&gt;
(c) den Lüfter in seiner Funktion behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;b&gt;Lüfter&lt;/b&gt; befindet sich hinten am Pferd und arbeitet scheinbar erratisch („Schlagen“ des Schweifs). In Wirklichkeit agiert er nach einem hochkomplexen Algorithmus, der die Bewegungen anhand verschiedener Eingabedaten wie Temperatur, Belastung oder Insektenanteil in der Luft optimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher &lt;b&gt;Treibstoff&lt;/b&gt; für das Pferd empfohlen wird, steht ebenfalls auf dem Infoblatt. Dabei gilt: Niederkalorischer Treibstoff ist meist in der Verabreichung unbedenklich, aber beim hochkalorischen sollte man Vorsicht walten lassen. Übermäßige Zufuhr &lt;b&gt;hochkalorischen Futters&lt;/b&gt; kann zu erheblichen Schäden am Pferd führen. Befolgen Sie daher die Angaben des Herstellers genau. Zur Erhöhung des Komforts des Halters sind Pferde mit einer &lt;b&gt;Futterautomatik&lt;/b&gt; ausgestattet. Sie brauchen das Futter nur in Reichweite des Pferds zu platzieren, und es wird es mithilfe seiner Sensoren finden und danach aufnehmen. Leider ist es bisher noch nicht gelungen, eine wirksame Kapazitätsbegrenzung für hochkalorische Stoffe einzubauen. Darum muss solches Futter im Vornherein genau dosiert werden. Da die Futtersensorik unter Umständen organische Materie in Betracht ziehen kann, die vom Halter gar nicht als Treibstoff für das Pferd bestimmt wurde (zB Kistenblumen), ist es zu empfehlen, die Futteridentifikationsalgorithmen durch „Tuning“ selbst zu verfeinern. Das klingt schwieriger als es in Wirklichkiet ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Pferde verfügen über einen &lt;b&gt;organischen Mikroprozessor&lt;/b&gt;, der in einem bestimmten Umfang programmiert werden kann. Das kann man sich zu verschiedenen Zwecken zunutze machen: Der Turnierreiter wird komplexe Routinen installieren, während der Freizeitreiter eher ab und zu ein bisschen „tunen“ wird. Doch die Programmierschnittstelle ist relativ anspruchsvoll: Man wird um den Besuch eines &lt;b&gt;einschlägigen Seminars&lt;/b&gt; nicht herumkommen. Schulungen in Pferdeprogrammieren sind von verschiedenen Anbietern unter Namen wie „Natural Horsemanship Training“ oder „Naturalkommunikation“ erhältlich. Je nach Umfang der Ausstattung ist das Pferd eventuell bereits mit einem Grundsystem ausgestattet („Microcode“ oder darüber hinausgehende Software). Falls nicht, sind zumindest jene, die selbst nicht zu programmieren beabsichtigen, beraten, einen &lt;b&gt;Pferdeausbildner&lt;/b&gt; hinzuzuziehen, der entsprechende Software aufspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Achtung: Ein Pferd verfügt von Werk aus über ein &lt;b&gt;Sicherheitssystem&lt;/b&gt;, das verhindert, dass es sich gegen Hindernisse steuern lässt. Kontinuierliches Umprogrammieren kann dieses Sicherheitssystem außer Kraft setzen! In diesem Fall obliegt es dem Reiter, Acht zu geben, dass beim Betrieb keine Hindernisse oder Begrenzungen gerammt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich sollten in regelmäßigen Abständen an den Trittflächen der Beine neue &lt;b&gt;Eisen&lt;/b&gt; aufgezogen werden, auch wenn das Pferd meist ohne Eisen den besten Grip hat. Es stimmt auch, dass falsche Eisen die Straßenlage gefährlich beeinträchtigen können; ganz ohne welche sollte man aber auch nur in speziellen Fällen unterwegs sein. Konsultieren Sie daher unbedingt eine entsprechende Werkstätte („Hufschmied“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie das alles beachtet haben, sollte einem ersprießlichen Auskommen zwischen Ihnen und Ihrem Pferd nichts mehr entgegenstehen. &lt;b&gt;Wir wünschen viel Spaß und sicheres Reiten!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 Feb 2007 11:15:10 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Wer braucht noch Beton?</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/17-Wer-braucht-noch-Beton.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Weil ich vor Jahren - als ich noch nicht einmal Reiter war - von einer Website namens &quot;Pferdezeitung&quot; eine E-Card verschickt habe, bekomme ich nun seit einiger Zeit deren Newsletter. Der Versand begann anscheinend, als man versuchte, das Portal zu kommerzialisieren. Der Redakteur bemühte sich stets redlich, interessante Beiträge aus den Themenbereichen Pferdesport, -haltung und -zucht anzubieten, aber abgesehen davon, dass ihm das kaum je gelang, scheiterte das Unterfangen regelmäßig an der höchst eigenwilligen Navigation auf der Seite, für die man Durchhaltevermögen und Freude am Rätselraten braucht. Auch dass der Newsletter anscheinend automatisch erstellt wird, was bizarr abgehackte Artikel und bunt zusammengewürfelte Inhalte zur Folge hat, ist nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit hat man bei &quot;Pferdezeitung&quot; anscheinend das Motto &quot;sex sells&quot; entdeckt - seither werden ausschließlich Newsletter-Mails zum Thema Sex mit Tieren versandt. Macht einen guten Eindruck, wenn man mit dem Chef plaudert, und plötzlich kommt ein Mail mit dem Betreff:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;[Pferdezeitung] Ausgabe 398: Ich liebe mein Pferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich versucht der Autor, eine Brücke zwischen Sodomiten und jenen Verständnislosen, die in Internetforen posten, man solle &quot;dene [...] de spatz abschneiden&quot;, zu schlagen. Ein schwieriges Unterfangen, zumal nicht jeder weiß, dass die Sodomiten ja gar nicht die Bösen sind (zumindest sofern das Pferd freiwilig mitmacht), sondern die Zoosadisten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;[Pferdezeitung] Ausgabe 399: Zoosadismus und Zoophilie&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Licht der Aufklärung wird nicht von jedermann begrüßt: Dass man nach derlei Ausführungen in Pferdeforen und auf Pferdeportalen die Watschenpakete abonniert hat, ist selbstverständlich, und der Pferdezeitung-Schreiber beklagt sich regelmäßig über das eklatante Unverständnis, auf das er mit seiner Kampagne stößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl: Eigentlich abonniert man schon mit &lt;i&gt;jeglichem&lt;/i&gt; Posten in deutschsprachigen Pferdeforen Watschenpakete: Die dortige Besserwisserei und Agressivität ist meiner Erfahrung nach unüberboten. Empfiehlt man beispielsweise auf eine entsprechende Anfrage hin einen Trainer (der den übrigen Forenbesuchern nicht einmal bekannt zu sein braucht), hat man bezüglich Beschimpfungen lebenslang ausgesorgt. Deshalb ist umso mehr zu würdigen, dass der Pferdezeitung-Autor tapfer durchhält, indem er in Newsletter 400 (&quot;Sex: Warum das ganze Theater&quot;) klarstellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Freude, Leid und Not: Sex ist lebensnotwendig&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gehts aber bereits um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;[Pferdezeitung] Ausgabe 401: Wuerde und Sexualleben der Tiere&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und damit auch gleich der Menschen. Dass Pferde leider nicht imstande sind, zu bestätigen, dass es auch ihnen Spaß gemacht hat, wurde mittlerweile auch schon abgehandelt, und ich, dem das ganze Thema allmählich stinkt und der eine Hitcounter-Pushaktion wittert, würde mich allmählich wieder nach einem anderen sehnen. Einstweilen kann man sich mit Rütteln am Watschenbaum die Zeit vertreiben. Wer maso, aber nicht &quot;zoo&quot; ist, dem sei empfohlen, auf www.horse.at (dem ultimativen Portal für die gänzlich dezenzfreie Verteilung von Beton durch jeden an jeden) folgende Postings zu platzieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &quot;Dressur&quot;: &quot;Also ich finde Englischreiten ist reine Tierquälerei. Allein die Peitsche!!!&quot;&lt;br /&gt;
Und unter &quot;Western&quot;: &quot;Also ich finde Westernreiten ist reine Tierquälerei. Allein die scharfen Sporen!!!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und geht scho. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon,  4 Dec 2006 17:53:17 +0100</pubDate>
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    <title>Begrüßung der Angelegenheit durch mich</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/16-Begruessung-der-Angelegenheit-durch-mich.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    &lt;i&gt;Ding&lt;/i&gt; verbreitete neulich eine Pressemitteilung, in der er mich kurzerhand zum Horsemanship-Trainer erhob. Aber der Rest könnte direkt wirklich wahr sein &lt;img src=&quot;http://www.matto.at/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
-----Ursprüngliche Nachricht-----&lt;br /&gt;
Von: OTS Verteiler [mailto:ots.verteiler@apa.at] &lt;br /&gt;
Gesendet: Montag, 27. November 2006 13:18&lt;br /&gt;
An: otsmail@apa.at&lt;br /&gt;
Betreff: OTS0167 Augustin begrüßt Pläne für berittene Polizei in Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OTS0167 5 II 0154 NFW0005 CI                          Mo, 27.Nov 2006 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien/Sicherheit/Dienstpferdeeinheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustin begrüßt Pläne für berittene Polizei in Wien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Utl.: Konzept aus dem Jahr 2004 1:1 übernommen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Wien, 27-11-2006 (fpd) - Erfreut zeigte sich der Wiener&lt;br /&gt;
Horsemanship-Trainer Walter Augustin über die fix und fertigen Pläne des&lt;br /&gt;
Innenministeriums für eine berittene Polizeieinheit in Wien. Die seit Jahr&lt;br /&gt;
und Tag auf dem Tisch liegende Forderung dürfte nun endlich auch die ÖVP&lt;br /&gt;
überzeugt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorliegende Papier der Bundespolizeidirektion Wien vom 15.11.2006 stimmt&lt;br /&gt;
mit dem von Augustin im Jahr 2005 präsentierten Programm fast auf Punkt und&lt;br /&gt;
Beistrich überein. Sowohl Stärke (20 Pferde) als auch Kosten und&lt;br /&gt;
Einsatzgebiete der Einheit sind deckungsgleich mit dem Ausgustin-Vorschlag.&lt;br /&gt;
Auch wenn der Wiener Polizeikommandant jetzt offenbar ein bisschen beleidigt&lt;br /&gt;
ist, dass sich der News-Wert seiner intern für den 30. November&lt;br /&gt;
terminisierten Pressekonferenz zu diesem Thema nunmehr in Grenzen hält,&lt;br /&gt;
sollte er seine Pläne für mehr Sicherheit in Wien weiter konsequent&lt;br /&gt;
verfolgen, schloss Augustin. (Schluss)am&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückfragehinweis:&lt;br /&gt;
  matto.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**&lt;strong&gt; OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER&lt;br /&gt;
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT **&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OTS0167    2006-11-27/13:15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
271315 Nov 06 &lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Es stimmt zwar, dass ich im Jahr 2005 &lt;i&gt;einige&lt;/i&gt; Programme präsentiert habe, doch waren das durchwegs EDV-Programme und keine Berittene-Polizei-Programme. Dennoch präsentiere ich hier seit Herbst 2006 ein Horsemanship-Programm: http://www.matto.at/matto/view-artikel.php?id=11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist mir auch nicht entgangen, dass &lt;i&gt;Ding&lt;/i&gt; mit meinem Namen hier jenen des FP-Chefs ersetzt hat. Dafür: Argwohn. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Nov 2006 14:58:13 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das All-around-Skurrilchampionat</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/13-Das-All-around-Skurrilchampionat.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Das erste Turnier! Es lagen zwei Tage zwischen der Zulosung von Pferden und Bewerben, an denen ich mein Firmenimperium im Stich lassen musste, um Gigi, einem Appaloosawallach, der ebenso stichelhaarig ist wie ich selbst, jede Menge Dinge beizubringen. Erstmal hatte es geheißen, das Pferd könne nicht spinnen (von englisch &quot;spin&quot;, sich drehen). Scharfsinnig erkannte ich, dass es kein Problem ist, es ihm beizubringen (ein paar Monate Training vorausgesetzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es das Problem mit den fliegenden Galoppwechseln, die er &quot;nicht kann&quot;. In den L-Reinings sind einfache Wechsel aber gestattet, nur dass es da wiederum haperte, da das Pferd stark antizipierte: Es ahnte voraus, dass in der Mitte ein einfacher Galoppwechsel kommen konnte, und drum raste es am besten gleich quer durch die Hallenmitte irgendwie dahin - hoppala, haben wir jetzt überhaupt gewechselt? Dem Pferd natürlich wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Anstrengungen, Gigi einen sicheren einfachen Wechsel zu entlocken, stellte ich ihn erst einmal konsequent auf die Mittellinie (also eine gestauchte Acht reiten), bemühte mich, ihm lange nicht zu verraten, in welche Richtung es weitergehen würde, und gab schließlich Hilfen zum Durchparieren (einsitzen, ausatmen). Das funktionierte, wenn ich mich genügend konzentrierte - das Timing ist hier kritisch. Wie gings weiter? Nach einer Viertelstunde machte mir das Pferd beinah perfekte fliegende Wechsel, und zwar auf mein Ausatmen hin! Irgendwie kam ich mir vor wie ein Automechanikerlehrling, der beim Versuch, ein Autoradio einzubauen, versehentlich die Motorleistung hochtunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Reining beim Hausturnier funktionierten die Wechsel gut. Die Spins waren zwar in Zeitlupe, aber sie sahen immerhin wie welche aus. Die kleinen Zirkel waren tatsächlich wie gefordert langsam. Die Rollbacks waren okay - ich war ganz zufrieden. Leider versemmelte ich die Angelegenheit, da ich an einer Stelle dreimal statt zweimal spinnte, weshalb ich null Punkte bekam. Von dem Fehler hatte ich den ganzen Ritt über nichts mitgekriegt. Später erfuhr ich, dass das der absolute Top-Reiningfehler ist, den auch die ganz Großen begehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, auch wenn ich schon nicht reite wie ein Profi, immerhin begehe ich schon Profifehler, und davon kann man sich auch eine Scheibe Brot abschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Bei der Pleasure konnte ich Platz 7 mit einem im Galopp ständig hustenden Pferd belegen. Wann gibts endlich einen All-around-Skurrilitätspreis? Mein wäre er!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Oct 2006 12:29:21 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das Schüssel-Pattern</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/12-Das-Schuessel-Pattern.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    &lt;img width=&#039;374&#039; height=&#039;587&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.matto.at/blog/uploads/Schuesselpattern.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Aus derstandard.at (&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?id=2622049&quot; &gt;hier der Artikel&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bei den Wahlen acht Prozentpunkte zu verlieren, das zweitschlechteste Ergebnis in der Zweiten Republik einzufahren und dann dem Wahlsieger auszurichten, das wichtigste Entgegenkommen sei, „dass wir bereit sind zu verhandeln“ – das ist Wolfgang Schüssels schon vor sechs Jahren bewährte Weise, auf dem hohen Ross zu reiten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider war ich vor sechs Jahren noch nicht am Reiten interessiert, deshalb konnte ich Schüssel auf seinem Appaloosa (?) damals nicht zuschauen. Und ich würd auch noch gern wissen, ob das eher ein Trail-Pattern war oder Horsemanship oder Reining. Klingt auf jeden Fall nach Herausforderung! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Oct 2006 11:01:53 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Im gestreckten Schritt (das beste Faschingsfest)</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/9-Im-gestreckten-Schritt-das-beste-Faschingsfest.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
    <comments>http://www.matto.at/blog/archives/9-Im-gestreckten-Schritt-das-beste-Faschingsfest.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 98px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.matto.at/blog/uploads/Geschnupper.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;98&#039; height=&#039;110&#039;  src=&quot;http://www.matto.at/blog/uploads/Geschnupper.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das kleine Viertelpferd und der gigantische Appaloosa beschnuppern einander nach erfolgreicher Prüfung&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Wussten Sie eigentlich, dass man, wenn man das WRC (Western Riding Certificate, entspricht Reiterpass) machen möchte, gleichzeitig einen Privatpilotenschein für Leichtflugzeuge erwerben muss? Das wurde zur Förderung der beiden dahinterstehenden Verbände so eingeführt. Von der anderen Seite betrachtet, ist es doch beruhigend zu wissen, dass der Pilot, dem man sich anvertraut hat, in der Lage ist, nach einem Absturz die Reise per Pferd fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher ich das habe? Das hab ich geträumt. Wenn es draußen kühler wird und ich besser schlafe, erfahre ich immer wieder die lehrreichsten Dinge im Traum. Zum Beispiel wurde mir im Schlaf mitgeteilt, dass ich mein Pferd besser nicht am Zügel angehängt allein stehen lasse, wenn nebenan gerade ein American-Football-Maskottchen mit Luftmatratzenrasenmäher das Sportplatzgras bearbeitet. Ein Hinweis von höherer Instanz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie merken, es läuft hier wieder auf das Reiten hinaus. Ist ja auch kein Wunder bei meinem Tagesablauf: tagsüber Monty-Roberts-Videos, drei Westerntrainer, Aachen-Reining in Google Video und nachts schwere Träume: Sonst erleb ich ja praktisch nichts. Da kann ich gleich noch erzählen, wie die richtige WRC-Prüfung war, und zwar mach ich das in dem Stil, in dem ich heute einen Schulaufsatz schreiben würde (Experiment!):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Menschen mit adretten Hemden, sauber geputzten Reitstiefeln und absurden Hüten trafen sich sonntags in aller Herrgottsfrüh, um gleich einmal zum Schweifbürsten und Weichteilwaschen eingeteilt zu werden. Danach wurde in der Halle mehrspurig, aber trotzdem planlos aufgewärmt, worauf uns der Trainer einen nach dem anderen streng nach innen winkte und eine Polizeikontrolle durchführen ließ: Ohne Umschweife wurden wir einem Richter vorgeführt, der eine Art Alko-Intelligenztest vornahm: &quot;Wo ist beim Pferd das Schlüsselbein?&quot; Darauf die Beisitzerin (im Stehen): &quot;Spar dir doch deine blöden Schmäh.&quot; Nach einigen Fragen zu Wohlbefinden (Kolik?) und Mode (Wie muss das Hemd beim Turnier noch sein? Sauber!) durfte man wieder verschwinden. In meinem Fall hielt es das Pferd für angebrachtes Verhalten, beim Aufstiegversuch rückwärts zu treten, was ich in horsemanshiptechnischer Vollkonsequenz mit einem Klaps auf sein Hinterteil quittieren musste, und nach drei Versuchen saß ich tatsächlich wieder oben; Blinker raus, Abfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nächstes war die Pleasure dran: Literatur-Connaisseure werden hier sogleich an das kleinformatige Erotikheft der achtziger Jahre mit den akkuraten anatomischen Abbildungen denken, aber, so sag ich gleich, in diesem Fall handelte es sich um Reiten auf Ansage (&quot;Trot your horses please&quot;). Durch intensives Hörtraining im Vorfeld konnte das Verwechseln der sämtlich stark o-Laut-lastigen englischen Gangbezeichnungen (Wok, Trot, Lope) vermieden werden; jedoch nicht, dass das Pferd aus dem ersten Galopp gleich wieder in den Trab zurückfiel, was ihm meinerseitige Beargwöhnung einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bereiteten wir uns auf dem Abreitplatz auf den Trail vor. Dabei handelt es sich um die Art von Hindernisparcours, den man unmöglich in Google (und Google Video) finden kann, denn sämtliche Schlagwörter wie &quot;Trail&quot;, &quot;Western Trail&quot; oder &quot;Western Trail Horse&quot; führen zu Seiten über US-Völkerwanderungen des 19. Jahrhunderts. Dermaßen ungebildet übte ich mit dem mittlerweile schon fast aufgewachten Pferd das Traben über Stangen und Schrittgehen über Holzpaletten (&quot;Brücke&quot;), was gut klappte, aber didaktisch leider nicht das Wahre war, da es an eben den Stangen und Paletten auf dem Abreitplatz mangelte. Folgerichtig schlug pferd später bei der Prüfung allenthalben an Begrenzungsstangen an und war offenbar der Meinung, die aufgelegten Trabstangen dienten zur perkussionsmäßigen Aufpeppung des Bewerbs. Den Argwohn des Richters im Nacken, leisteten wir uns noch einen &quot;Break of gait&quot; (aus der Gangart Fallen), weswegen ich auch sofort gemaßregelt wurde (das Pferd ging leer aus, was ich insofern ungerecht finde, dass ja immer betont wird, dass bei den Bewerben eigentlich das Pferd beurteilt wird und nicht der Reiter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Ruf als maßloser Springinsfeld (wenn schon in der Westernreitweise nicht das Pferd springen darf) untermauerte ich nun bei der Vorbereitung auf die Reining. Unter Reining, das in österreichischen Medien in der Regel &quot;raining&quot; geschrieben wird (&quot;Madonna säuft pro Tag 40 Liter Wasser und wird derzeit in Raining ausgebildet&quot;), versteht man das Figurenreiten im Galopp. Dabei geht es aber nicht darum, ad hoc eine möglichst kreative Figur zu erfinden - auch wenn beim WRC manche Pferde dafür ein besonderes Talent hatten -, sondern eine vorgegebene Figur („Pattern“) exakt und in der richtigen Geschwindigkeit zu absolvieren. Da mein künstlerisch bewandertes Pferd während der Vorbereitung, also während ich es noch vorberitt, über Hyperbeln und Parabeln in die ovale Phase vorstieß, während das Reglement aber auf &quot;Zirkeln&quot; beharrte, war ich gezwungen gewesen, in die Trickkiste zu greifen und ihm in den Kurven immer wieder die Schulter aufzurichten, wodurch die geometrischen Exzesse sich wieder in Richtung Kreis normalisierten. Beim Abschlusstraining hatte der Trainer noch &quot;Good idea ... aber nicht zu stark den Kopf hineinbiegen&quot; (den Kopf des Pferds) gestaunt, und in der Tat klappte es auch bei der Prüfung hervorragend. Bei den Rollbacks (Stopp und sofort wieder nach hinten in den Galopp springen) hatte ich gelernt, dass das Pferd das von alleine am besten kann - ist eben ein gutes Reiningpferd und säuft auch brav seine 40 Liter Wasser täglich -, und in der Tat, wir hopsten ganz munter durch die Gegend miteinander. Beim Vorbeigaloppieren hörte ich den Richter zur Beisitzenden bemerken: &quot;der Sitz ist aber gut&quot; oder: &quot;der Sitz ist aber nicht so gut&quot;, leider hab ichs nicht so genau verstanden, weil das Pferd unter mir so unbotmäßige Galoppgeräusche machte. Beim Verlassen der Halle erhielt ich, da die Tribüne keine Sitzplätze hatte, stehende Ovationen und machte mich auf, das Pferd &quot;in die Box zu setzen&quot;, wie unser Trainer zu sagen pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum dass er also fünf Minuten in der Box sitzen und auf Strohhalmen herumkauen konnte, musste ich den wieselflinken Wallach schon wieder aufzäumen und zum Foto zerren. Unterwegs entfernte ich ihm die links und rechts meterweit wegstehenden Reste seiner Mahlzeit aus dem Maul, und erst als mich ein Passant erinnerte, dass Reiter ja normalerweise auf den Pferden oben drauf sitzen, erklomm ich das braune Tier und fegte in gestrecktem Trab Richtung Fotoplatz, der wilde Ritt begleitet von versonnenem Geschmatze des Equiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle mutigen Männer und Frauen (wobei Zahlenverhältnis 1:10) erhielten nun ihre Urkunden und Zahlscheine für die Turnierkarten sowie eine Gürtelschnalle, zu der ich am besten Gürtelschnalle sage, auch wenn viele andere die englische Bezeichnung &quot;buckle&quot; verwenden. Ich sage allerdings immer &quot;bucket&quot; (Kübel), weiß der Teufel warum, und das würde zu viel Verwirrung stiften. Auf der Gürtelschnalle ist ein Westernreiter in einer absurd falschen Sitzposition zu sehen, der noch dazu eine Hand auf der Kruppe des Pferds hat (unser Trainer, schulterzuckend: &quot;He&#039;s relaxing ...&quot;). Auf einen freien Platz auf der Schnalle kann man laut Auskunft der Schefes entweder seinen eigenen oder den Namen seines Pferds eingravieren lassen. Merke also: Es handelt sich nicht unbedingt um den Künstlernamen des Reiters, wenn einer einen Namen wie &quot;Golden Jac Hero&quot; oder „Suny de Peponita“ auf der Gürtelschnalle stehen hat. Die ausgehändigten Urkunden der &lt;i&gt;Fédération Equestre Nationale d’Autriche, département de l’équitation à l’ouest,&lt;/i&gt; sind wohlanzusehen, wenn auch leider Datum und Ort der Ausstellung fehlen und ihr Format etwas zu ausladend ist, um sich beim Pferdmieten im Urlaub mit ihnen zu legitimieren. An der Wand machen sie sich aber allemal gut, direkt unter den Advanced-Open-Water-Diver-Zertifikaten, den Anonyme-Alkoholiker-Zeugnissen oder dem Diplom für den Abschluss der KGB-Schläferagentenausbildung (wo hab ich das eigentlich her?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend muss ich festhalten, dass das mit Abstand das beste Faschingsfest war, das ich bisher erlebt habe. Hut ab.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Sep 2006 12:02:23 +0200</pubDate>
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    <title>Confuse-a-Radar à la Wildwest</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/7-Confuse-a-Radar-a-la-Wildwest.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Gestern besuchte ich &lt;a href=&quot;http://www.westerntraining.cc&quot;  title=&quot;Westerntraining&quot;&gt;Andreas&lt;/a&gt;, den Westerntrainer, in seinem neuen Trainingszentrum in Ilz. Da gibts eine absolut supershmoove riesige Halle (30x60m, wenn ich mich recht erinnere). In dieser Halle stellte ich meinen Galopp-Geschwindigkeitsrekord auf. Galoppiert ein Pferd laut FENA-Lehrbuch mit 15-20 km/h, so hatte ich das Gefühl, es müssten mindestens 40 sein (was wahrscheinlich nicht stimmt, aber es war &lt;i&gt;ziemlich&lt;/i&gt; schnell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brachte mich wieder dazu, an meine alte Idee zu denken, die ich schon beinahe wieder vergessen hatte: Sich  auf einem galoppierenden Pferd von einer Radarbox blitzen zu lassen! Eigentlich müsste das möglich sein, obwohl die Stelle nicht leicht zu finden ist: Man kann nur auf weichem Untergrund galoppieren, also ist eine breite Bankette oder ein unbefestigter Beiweg neben der Straße erforderlich. Außerdem muss es sich um eine 30-er Zone handeln, und die Radarbox sollte ohne Toleranz oder noch besser mit &quot;Negativtoleranz&quot; (lässt an den Raum Mödling-Laxenburg denken) funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekanntlich erfeut sich die Polizei ja an Radarschnappschüssen wie jenem, den sie vor Jahren über das Internet verbreitete, auf dem sich unbekannte Personen von der Box auf der Nordbrückenrampe blitzen ließen - ohne Autokennzeichen, aber mit nackten Hinterteilen aus den Fenstern. Konsequenterweise wär jetzt ein Pferdehintern fällig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Aug 2006 14:59:53 +0200</pubDate>
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    <title>Pferdeklassen im Kontext</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/5-Pferdeklassen-im-Kontext.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Die Pferde sind eine interessante Klassenhierarchie mit praktischen Methoden.&lt;br /&gt;
Die abstrakte Klasse &quot;Pferd&quot; erbt direkt von &quot;Unpaarhufer&quot;, und diese wiederum von &quot;Säugetier&quot;. (In Java wird &quot;Säugetier&quot; zusätzlich von &quot;Object&quot; abgeleitet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser &quot;Hauspferd&quot; ist wiederum eine Ableitung von &quot;Pferd&quot; und dient wiederum als Superklasse verschiedener Pferde-&quot;Rassen&quot;, deren Instanzen in der Collection-Klasse &quot;Equidae&quot; gesammelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstück zum Hauspferd sind verschiedene Wildpferdklassen, die für Reitapplikationen idR aber nicht zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche dieser Subklassen implementieren das &quot;Warmblut&quot;-, andere das &quot;Kaltblut&quot;- und wieder andere das &quot;Vollblut&quot;-Interface. Außerdem gibt es so genannte Reitweise-Interfaces, nämlich &quot;Reiten&quot; (neuerdings in manchen Frameworks richtiger als &quot;Klassisch&quot; oder &quot;Englisch&quot; bezeichnet), &quot;Western&quot; (Neuadaption aus dem US-Westen, eher pragmatisch konzipiert) sowie weniger verbreitete Reitweise-Interfaces wie &quot;Rai&quot; oder &quot;Barock&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beliebtesten Methoden der Pferdeklassen sind schritt(), trab() und galopp(). Bei der Verwendung ist besonders darauf zu achten, dass der durch fehlerhafte Parameterwahl entstehende &quot;Kreuzgalopp&quot; vermieden wird, denn das Pferd wirft in einem solchen Fall keine Exception!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich der sogenannte Passgang, der in allen Ableitungen, die nicht explizit das Passgang-Interface implementieren (wodurch eine Methode pass() vorgeschrieben wird; zB beim IsländerPferd), als fehlerhafter Algorithmus zu werten ist, aber dennoch keine Exception wirft. Achtung: Wird bei einem normalen Wettbewerb eine explizite oder implizite Verwendung der Passgang-Methode festgestellt, so wird der Teilnehmer disqualifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exceptions werden allerdings schon geworfen bei diversen ungültigen Aufrufen der Gangmethoden. Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;$p = new QuarterHorse();&lt;br /&gt;
[...]	// Putzen, Satteln&lt;br /&gt;
$p-&gt;aufsteigen(new Reiter());&lt;br /&gt;
$p-&gt;beinAufheben($p::LINKS_VORNE);&lt;br /&gt;
$p-&gt;beinAufheben($p::RECHTS_HINTEN);&lt;br /&gt;
$p-&gt;schritt();&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Vorgang wirft eine Pferd:SturzAufsMaulException. Zusätzlich sollte die Pferd::ReiterFälltException bei allen Gangmethodenaufrufen abgefangen werden. Ein Beispiel dafür (vereinfacht):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;$p = new QuarterHorse();&lt;br /&gt;
// Putzen, Satteln&lt;br /&gt;
try&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
	$p-&gt;galopp();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
catch(ReiterFälltException $e)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
	$p-&gt;whoa();&lt;br /&gt;
	$p-&gt;aufsteigen($e-&gt;getReiter());&lt;br /&gt;
}&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die whoa-Methode (aus dem Western-Interface) kann bei Pferden mit anderen Reitweisemethoden verschiedene andere Namen haben, zB &quot;brr&quot; oder &quot;sch&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Implementierung von Pferdklassen ist ein verbreiteter Fehler zu vermeiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FALSCH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;class MeinPferd extends HausPferd implements Western&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
	public function galopp($schenkelPos=false, $zuegelPos=false, $stimme=false)&lt;br /&gt;
	{&lt;br /&gt;
		if($this-&gt;unueberwindbar($this-&gt;nextHindernis) || $this-&gt;hasPanik())&lt;br /&gt;
		{&lt;br /&gt;
			throw $this-&gt;reiter;&lt;br /&gt;
		}&lt;br /&gt;
	}&lt;br /&gt;
}&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RICHTIG muss es heißen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;throw new ReiterFälltException($this-&gt;reiter);&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Folgen gehen wir auf weitere Themen ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge 2 - Zaumzeug und Sattel: Die Steuerungsschnittstelle ausprogrammieren&lt;br /&gt;
Folge 3 - Wettbewerbe. Pferdecoden nach Styleguide und mit Performancevorgaben&lt;br /&gt;
Folge 4 - Die Stute als zentraler Bestandteil des Factory-Patterns&lt;br /&gt;
Folge 5 - Abarbeitung eines Hindernisstreams - Die Prozesskette aus Reitersicht 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri,  4 Aug 2006 18:18:09 +0200</pubDate>
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    <title>Jäger und Gejagte: Partner in der Natur</title>
    <link>http://www.matto.at/blog/archives/3-Jaeger-und-Gejagte-Partner-in-der-Natur.html</link>
            <category>PHP Programming Western Riders</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matto)</author>
    <content:encoded>
    Um ein Pferd auszuborgen oder auf einem Reitturnier zu starten, muss man in Österreich in der Regel über einen Reiterpass oder das Western-Äquivalent WRC (Western Riding Certificate) verfügen. Für beide Scheine muss eine theoretische und eine praktische Prüfung abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit des Westernreitens war die praktische Prüfung dieselbe wie für die klassischen Reiter: Man musste 60cm-Sprünge absolvieren, was bedingt durch die ungünstige Kombination Sattelhorn + männliche Anatomie, verschärft durch die Tatsache, dass im Westernstil grundsätzlich nicht gesprungen wird, recht spannend werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es für Western eine eigene praktische Prüfung, und die Auswahl der Kapitel aus dem Standardlehrbuch ist auch etwas unterschiedlich. Das Buch selbst (&quot;Pferdesport&quot; vom Bundesfachverband für Reiten und Fahren in Österreich) ist einerseits ein brauchbares Kompendium, da es viele inhaltliche Themen, die für Reiter relevant sind, in nicht übermäßiger Ausführlichkeit in einem Band sammelt. Andererseits leidet es offenbar auch an seinem Los als Schulbuch, da, so scheints, die Weitergabe von Vernunftwissen und die Vertretung von Interessen bestimmter Gruppen (also letztlich politische Interessen) in manchen Bereichen inhaltliche Auswahl und Stil negativ beeinflussen. Didaktisch war man auch nicht so sattelfest (Lückentexte vs. Frage- und Antwortteile), und einzelne Stellen scheinen überdies schon so stark überarbeitet worden zu sein, dass der Blick auf das Ganze leiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die getrennten Frage- und Antwortteile sind praktisch zum Üben, aber leider stehen viele Informationen ausschließlich in den Antworten.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lückentexte haben im Inhaltsteil eines Selbststudienbuchs nichts verloren. Meistens hat man nämlich keinen Reitlehrer zur Hand, wenn man lernt.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Jäger werden als Partner der Reiter dargestellt. Nichts gegen Jäger, aber Partner sollte doch ein gemeinsames Interesse verbinden. &quot;Manchmal im Wald sein&quot; – ob das ausreicht? Trotzdem werd ich &quot;die Jagdzeiten&quot; eher nicht &quot;beachten&quot;, zumal laut Buch ohnehin das ganze Jahr über Jagdzeiten stattfinden. Welches Verhalten habe ich daraus abzuleiten? Soll man nie in den Wald einreiten? Oder darf man doch? Das Buch verrät dazu nichts. (Danke aber für den Hinweis zur Hirschbrunft - Mitte September bis Mitte Oktober!)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Das letzte Kapitel ist dem Westernreiten gewidmet und fasst einige Dinge treffend zusammen, während es bei anderen Verwirrung stiftet: &quot;Jede Ausbildung wird auf Trense (Snaffle Bit) begonnen, die dünner als die herkömmliche Wassertrense ist.&quot; Zwei Absätze weiter wird dem Ausdruck Snaffle Bit erst &quot;Trense&quot; und gleich danach &quot;Wassertrense&quot; erklärend hintangestellt. Auch nicht sehr hilfreich: &quot;Bei Snaffle Bit ist die Zugführung beidhändig [...]. Einhändige Zügelführung ist erlaubt.&quot; Wer erlaubts? Wo ist es verboten? Bedeutung für die Praxis? Äh ja.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: Laut Inhaltsteil des Kapitels über Erste Hilfe soll man offene Wunden nicht desinfizieren, bevor der Arzt kommt. Laut Frage-/Antwortteil aber schon! Weiters wird auf die Untugend &quot;Weben&quot; hingewiesen und erklärt, dass sie zu Gelenksproblemen führen kann. Was &quot;Weben&quot; ist, wird aber nicht erläutert. Die Antwort findet man auch nicht in Wikipedia. Google hilft allerdings weiter. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Jul 2006 11:06:40 +0200</pubDate>
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